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So lesen Sie den Basis-Score
Der Basis-Score bewertet eine Ausschreibung ohne Ihr Profil: wie viel Zeit die Frist lässt, wie offen die Vergabestelle bisher vergeben hat, ob es Lose gibt und ob die Unterlagen verlinkt sind. Er ist keine Gewinnwahrscheinlichkeit. Erst mit Firmenprofil und Gewinnhistorie wird daraus der Win-Score, der die Ausschreibung gegen Ihr Unternehmen bewertet.
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Der Beitrag im Einzelnen.
Warum gibt es zwei Scores?
Eine Ausschreibung ist für jedes Unternehmen unterschiedlich gewinnbar. Ohne zu wissen, was Sie tun, wo Sie tätig sind und was Sie bereits gewonnen haben, kann niemand seriös sagen, ob sich ein Verfahren für Sie lohnt. Deshalb zeigen wir öffentlich nur, was ohne Sie berechenbar ist.
Das ist der Basis-Score. Er beschreibt die Ausschreibung selbst, aus vier Angaben: wie viel Zeit bis zur Frist bleibt, ob die bisherigen Zuschläge der Vergabestelle oft an dieselben Unternehmen gingen, ob der Auftrag in Lose geteilt ist und ob die Unterlagen verlinkt sind. Fehlt eine Angabe, fällt sie heraus, statt geschätzt zu werden. Ein hoher Basis-Score heißt, dass das Verfahren für einen neuen Bieter zugänglich aussieht, nicht dass Sie gewinnen werden.
Was sagt der Win-Score?
Sobald ein Firmenprofil hinterlegt ist, vergleicht BidMatch die Ausschreibung mit Ihrem Leistungsspektrum und Ihrer bisherigen Gewinnhistorie in derselben CPV-Abteilung und rechnet die verbleibende Zeit bis zur Frist ein. Das Ergebnis ist der Win-Score: eine Einordnung, wie gut dieses Verfahren zu Ihnen passt.
Bei Losvergaben wird der Win-Score je Los berechnet. Ein Unternehmen kann für Los drei sehr gut aufgestellt sein und für Los eins gar nicht; ein einziger Wert für das ganze Verfahren würde genau diese Information verwischen.
Was bedeutet die Belegdichte?
Der Basis-Score trägt eine zweite Information: wie gut er abgesichert ist. Ein Score aus drei oder vier bekannten Angaben ist belastbarer als einer aus zwei. Sind weniger als zwei Angaben bekannt, zeigen wir keine Zahl.
Wir zeigen diesen Unterschied, statt ihn zu verstecken. Eine Zahl ohne Angabe ihrer Grundlage sieht präzise aus und ist es nicht.
Was der Score ausdrücklich nicht ist
- Keine Gewinnwahrscheinlichkeit. Er sagt nicht, wie wahrscheinlich Sie den Zuschlag erhalten.
- Keine Empfehlung, ein Angebot abzugeben. Die Entscheidung trifft Ihr Team, mit Kenntnis der eigenen Auslastung und Kalkulation.
- Keine Bewertung Ihres Angebots. Der Score kennt die Ausschreibung, nicht Ihren Text.
- Kein Ersatz für die Unterlagen. Er ist ein Filter für die Reihenfolge, in der Sie lesen.
Der Nutzen liegt in der Reihenfolge. Wer morgens eine lange Liste neuer Verfahren vor sich hat, braucht keine weitere Meinung, sondern eine begründete Sortierung mit dem Hinweis, worauf sie beruht.
Häufige Fragen.
Warum sehe ich ohne Anmeldung keinen Win-Score?
Weil er ohne Ihr Firmenprofil nicht berechenbar wäre. Eine Zahl, die so tut, als kenne sie Ihr Unternehmen, wäre irreführend.
Ändert sich der Score im Zeitverlauf?
Ja. Mit jedem Tag bleibt weniger Zeit bis zur Frist. Eine Berichtigung, die die Frist verschiebt, oder neue Zuschläge der Vergabestelle ändern die Grundlage und damit den Score.
Kann ich nachvollziehen, wie der Score zustande kommt?
Ja. BidMatch zeigt die Signale, die zur Bewertung geführt haben, und zu extrahierten Anforderungen jeweils Quelle und Zitat.
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